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Cocoon

Cocoons Außenhülle zeugt vom Krieg

Der Transgressionskrieg ist ein historisches Ereignis in Final Fantasy XIII, das wichtige Grundsteine für die Geschehnisse der Spielhandlung legt. Er ereignete sich vor 600 Jahren zwischen den Streitkräften von Pulse und Cocoon. Im Spiel wird er gelegentlich angeschnitten, aber nie vollständig aufgeklärt.

Verlauf Bearbeiten

Die Beziehung zwischen Pulse und Cocoon wurde durch die jeweiligen Fal'Cie auf beiden Seiten bewusst düster gehalten. Über das jeweilige andere Reich schürten sie Angst, Furcht und Ungewissheit. Pulse wurde als öde Wildnis ohne Zivilisation beschrieben, gleichbedeutend mit der Hölle auf Erden. Umgekehrt wurde den Bewohnern von Pulse der Eindruck über Cocoon vermittelt, es sei der Ursprung allen Übels.

Über den konkreten Ausbruch des Krieges sowie über die geschlagenen Schlachten verlieren sich die Quellen, doch es ist bekannt, dass der Schutzgott von Oerba, der Fal'Cie Anima, zwei L'Cie ernannte, die nach Cocoon reisen sollten, um dort in der Gestalt des Urbiests Ragnarök die Quelle von Cocoons Macht zu vernichten, den Fal'Cie Orphanus. Diese L'Cie waren Oerba Dia Vanille und Oerba Yun Fang, doch sie konnten ihre Bestimmung nicht erfüllen, weil sich Vanille zu sehr vor der Verwandlung in Ragnarök fürchtete, stattdessen konnten sie nur die Außenhülle Cocoons beschädigen. Die Göttin Etro griff aus Besorgnis über das drohende Ungleichgewicht in die Handlung ein, brachte sie zurück ins Residuum von Anima und ließ sie für 600 Jahre in Kristallschlaf verfallen, obwohl ihre Bestimmung nur unvollständig erfüllt wurde. Aufgrund der verfehlten Zerstörung Cocoons wurde Pulse im Folgenden überrannt und die meisten Menschen starben.

Cocoons Fal'Cie mussten die beschädigte Hülle reparieren und verwendeten dazu Baustoffe und Materialien aus Pulse. Das meiste davon wurde in Piz Vile gelagert, wo auch heute noch Maschinen und Monster aus Pulse hausen. Der Fal'Cie Barthandelus schaffte heimlich das Residuum von Anima in die Nähe von Bodhum, wo dieser immer noch mitsamt den Kristallstatuen von Fang und Vanille verweilte.

Folgen und Parallelen zu Heute Bearbeiten

Die Bevölkerung von Pulse gilt seitdem als nahezu ausgestorben, die Verwüstung ist noch heute betrachtbar. Zahlreiche Ruinen und zerfallene Gebäude prägen weit verstreut die Oberfläche, ansonsten dominiert die Wildnis, die von beheimateten Monstern regiert wird. Oerba, die Heimat von Vanille und Fang, steht seitdem praktisch still und zerfällt langsam immer weiter. Auch hier ist die Verwüstung deutlich sichtbar. In Cocoon wurde auch nach dem Krieg die Angst vor einer Invasion aus Pulse aufrecht gehalten. Die Bewohner fürchten sich noch immer stets vor der niederen Welt und allem, was damit zu tun hat.

Als Fang und Vanille aus ihrem Kristallschlaf erwachen, lösen sie nach und nach die Spielhandlung aus und verwickeln Serah Farron und Dajh Katzroy in die Geschichte. Das Ende der Spielhandlung, als Fang und Vanille erneut zu Ragnarök werden, spiegelt die entscheidenden Ereignisse des Transgressionskrieges wider, nur dass diesmal beide Welten gerettet werden.

Die Pompa Sancta-Parade, die in Nautilus abgehalten wird, ist eine Art Gedenken an den Transgressionskrieg und zeigt, wie die Fal'Cie und L'Cie aus beiden Welten gegeneinander kämpften.

Etymologie Bearbeiten

Das Wort Transgression entstammt dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß übersetzt Grenzüberschreitung. Ganz allgemein und je nach Zusammenhang kann es auch Sünde, Verletzung, Verstoß, Überschreitung oder Übertretung bedeuten.

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