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Kefkas Turm Außenbereich2

Der Außenbereich

Kefkas Turm ist der letzte Dungeon in Final Fantasy VI und die Hochburg des wahnsinnig gewordenen Kefka Palazzo, der hier die Magie der Statuen des Kriegstriumvirats absorbierte und zu einer gottgleichen Entität wurde. Der Turm ist nur per Luftschiff erreichbar und befindet sich geografisch auf dem Gebiet der einst von den Espern zerstörten Hauptstadt des Imperiums Vector.

Abgesehen von den Bonusdungeons befinden sich hier die stärksten Gegner des Spiels, alle drei Statuen des Kriegstriumvirats sowie gleich zwei der legendären Acht Drachen. Aufgrund der verwinkelten und verschachtelten Struktur muss der Turm mit drei verschiedenen Teams abgelaufen werden, die füreinander Schalter umlegen und somit weitere Wege öffnen.

Geschichte Bearbeiten

Kefkas Turm Weltkarte

Der Turm ist zu Fuß unbetretbar

Celes Chère erwacht ein Jahr nach der von Kefka verursachten Apokalypse auf einer Einsamen Insel, getrennt von den anderen Rückkehrern. Sie segelt auf einem Floß auf das Festland und wandert auf dem Weg von Albrook nach Tzen an Kefkas Turm vorbei, den sie aber nicht betreten kann. Celes findet und vereint im Verlauf alle Rückkehrer wieder, um gemeinsam Kefka in seinem Turm zu begegnen.

Kefkas Turm Zellen

Die Gefängniszellen des ehemaligen Palastes

Während dieser Suche nach den verbleibenden Rückkehrern bleibt Kefka selbst die meiste Zeit im Hintergrund. Er lässt lediglich hin und wieder aus purer Boshaftigkeit sein Licht der Verurteilung auf willkürliche Städte oder Landstriche los, mit dem er massive Zerstörung bewirkt. Mit dieser Waffe kann er weitgestreute Angst und Furcht verbreiten und somit die überlebende Bevölkerung in Schach halten. Manche Überlebenden versuchen ihn mit Gebeten und Preisungen gnädig zu stimmen, die sich zu einem eigenen Kult formierten und vor dem Sektierer-Turm predigen, doch mit mäßigem Erfolg. Kefka residiert auf der Spitze des Turms, den er sich mit seinen magischen Fähigkeiten erbaut hatte. Er absorbierte die Kräfte der drei Statuen des Kriegstriumvirats, wodurch seine bereits beachtlichen Kräfte noch weiter ins Unermessliche steigen konnten.

Kefkas Turm Interieur

Das Innere des Turms

Die Rückkehrer erklimmen den Turm, indem sie sich in drei Gruppen aufteilen und sich gegenseitig mit bestimmten Schaltern unterstützen. Ihre Wege verbinden sich zum Ende hin wieder, und jede Gruppe besiegt eine der Statuen des Kriegstriumvirats, die nun dem Großteil ihrer Kräfte beraubt wurden, aber noch immer eine Bedrohung darstellen. Anschließend werden alle drei Gruppen auf die Spitze des Turms teleportiert, wo sie Kefka erwartet. Hier erläutert er seine nihilistischen und misanthropischen Absichten, alles Existierende zu vernichten, da alles ohnehin einmal vergehen würde und er somit den Prozess lediglich beschleunigen wolle. Er beginnt die Zerstörung, indem er seinen eigenen Turm deformiert. Die Rückkehrer hingegen erklären ihm, warum es für sie erstrebenswert sei, am Leben zu bleiben, und jeder nennt etwas für ihn Wertvolles. Das kann Kefka jedoch nicht besänftigen und er eröffnet den Kampf.

Kefkas Turm Spitze2

Hier residiert Kefka

Kefka wurde zum Gott der Magie, da er die Kraft des Kriegstriumvirats in sich vereinte. Nach seiner Niederlage verschwindet Magie nun vollständig, da auch die Statuen besiegt wurden. Vor den Augen der Rückkehrer zerspringen die Maginite der Esper in der Luft. Terra Branford verwandelt sich in ihre Esperform und geleitet sie mit ihrer verbleibenden Kraft aus dem in sich zusammenfallenden Turm. Als sie rechtzeitig bei Setzers Luftschiff Falke ankommen, verschwindet auch ihre Esperform. Die Welt kann sich nun wieder langsam regenerieren.

Struktur Bearbeiten

Der Turm entspricht einer Vermengung aus zahlreichen Bestandteilen und Elementen der Magitek-Fabrik, dem Palast des Imperators und einer enormen Masse an Schutt, Trümmern und Bruchteilen. Er besitzt weder einen Eingang noch eine geordnete Raumaufteilung, weswegen der Turm selbst ein Sinnbild für das Chaos und die Zerstörung darstellt, das Kefka verursacht hatte.

Kefkas Turm Außenbereich

Scheinwerferstrahlen schwirren umher, haben aber keinen Einfluss

Die Außenbereiche werden von Gesteinsmassen und Trümmern dominiert, die denen des Magischen Kontinents ähneln. Es ist plausibel, dass der Magische Kontinent nach der Apokalypse über Vector abstürzte und somit die Hauptstadt unter sich begrub. Die Landmasse nutzte Kefka offenbar als Grundgerüst für seinen Turm. Weiterhin befinden sich hier auch einige mechanische Elemente wie Förderbänder, Tore und große Scheinwerfer. Eine Rückkehr aus dem Turm ist nur möglich, indem einer der frei schwingenden Windhaken ergriffen wird, der zurück zum Luftschiff führt. Im Übergang vom Außen- zum Innenbereich befinden sich zwei der Acht Drachen, wodurch hier der erste mögliche Zeitpunkt für das Erhalten der Esper Zelot ist.

Kefkas Turm Laborkapseln

Die ehemaligen Esperkapseln

Das Innere offenbart viele Ähnlichkeiten und Elemente der Magitek-Fabrik und Gestahls Palastes. Hier gibt es viele Stahlplatten und -träger, Rohre und Schächte. Der Weg führt durch die noch immer intakten Gefangenenzellen, in denen auch Kefka selbst kurzzeitig inhaftiert war, durch die Produktionshallen der Fabrik, vorbei an vielen zerbrochenen Glasbehältern, die einst gefangene Esper beinhalteten. Der Weg der drei Gruppen der Rückkehrer verbindet sich vor einem gigantischen Tor, das einst der Haupteingang der Fabrik war, und das nun mittels dreier separater Schalter geöffnet wird, die gleichzeitig aktiviert werden müssen.

Kefkas Turm Deas Thron

Dies ist ein letztes Denkmal an das Imperium

Hinter diesem Tor wartet für jede der drei Gruppen eine der drei Göttertstatuen des Kriegstriumvirats. Auf einem Turm aus Schutt und Trümmern auf den Außengeländen wartet Grimmgott, Dämonid befindet sich zwischen vielen zerbrochenen Glasbehältern der einstigen Esperforschung unter Doktor Cid, während sich Dea in einer Art Schrein inmitten zahlreicher Ornamente und Symbole des Gestahlschen Imperiums befindet.

Alle drei Gruppen gelangen schließlich mittels Teleportern auf die Spitze des Turms, der ebenfalls keine gesonderte Struktur aufweist, sondern lediglich aus willkürlichen Plattformen und stalktitischen Gesteinen besteht. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass sich Kefka nicht um Prunk oder Wohlstand für sich kümmert, sondern es ihm schlicht um die pure Zerstörung geht, wohingegen andere Antagonisten einen ausgeschmückteren oder würdevolleren Ort als Zufluchtsort vorziehen würden.

Musik Bearbeiten

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Last Dungeon
FFVI - Last Dungeon


Das Hintergrundthema von Kefkas Turm wird passend als "Last Dungeon" (zu Dt. Letzter Dungeon) bezeichnet.

Andere Auftritte Bearbeiten

Dissidia: Final FantasyBearbeiten

Kefkas Turm ist eine Arena in Dissidia: Final Fantasy und die einzige Arena aus Final Fantasy VI. Hier beginnt das Kapitel von Firion. Dies ist auch der Ort, an dem sich Cecil von Tidus und Firion trennt. Obendrein findet hier der finale Kampf gegen Kefka statt, in dem er von Terra besiegt wird.

Der Turm ist eine Arena, die sich in die Höhe aufbaut. Im Gegensatz zu dem Kristallturm ist hier der Weg durch Ebenen geteilt. Auf der obersten Ebene befinden sich mehrere Esperkapseln.

Dissidia 012 Final FantasyBearbeiten

Kefkas Turm taucht als Arena in Dissida 012 Final Fantasy erneut auf.

Trivia Bearbeiten

Kefkas Turm Tor

Das Haupttor

  • Das Schalterrätsel vor dem großen Tor bestimmt die Ordnung, gemäß der welche Gruppe gegen welche Gottheit kämpft. Im Grunde wird es hauptsächlich durch die Richtungsentscheidungen von Gruppen 1 und 3 bestimmt, wobei es aber faktisch keinerlei echte Auswirkungen hat, da im Regelfall die Gruppen ausgeglichen gemischt sein sollten.
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