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Gramis

Gramis Gana Solidor ist ein nicht-spielbarer Charakter aus Final Fantasy XII und Kaiser des Großreichs Archadia. Er ist der vierte Kaiser des Hauses Solidor und steht politisch unter schwerem Druck durch den Senat. Altersschwach, kränklich und mit nur noch wenigem politischen Einfluss wird er von seinem eigenen Sohn Vayne Carudas Solidor ermordet, damit dieser die alleinige Führung des Reichs für sich beanspruchen kann.

Handlung Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Kaiser Gramis legte in seiner Amtszeit großen Wert auf militärische Kraft, annektierte mehrere Länder und stand immer wieder mit der Großmacht Rozarria im Konflikt. Beide Reiche stehen seit jeher im Wettbewerb über Gebiete und Ressourcen, stets darauf bedacht den eigenen Vorteil auszunutzen und dem jeweils anderen Reich zu schaden.

Doch auch intern herrschte Streit. In der Historie seines Familienstammbaums kam es immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen, bei denen das Wohl des gesamten Hauses propagiert und aufrecht erhalten wurde. Das Haus Solidor sieht sich als das führende Adelsgeschlecht von Archadia und seine Mitglieder bekämpften sich seit jeher gegenseitig, um an die Spitze der Macht zu gelangen. Diese Skrupellosigkeit ist besonders bei Gramis' drittem Sohn Vayne stark ausgeprägt.

Kaiser Gramis hatte vier Söhne, doch seine beiden ältesten Söhne starben vor Beginn der Spielhandlung. Gramis hatte erkannt, dass sie hinter seinem Rücken Pläne zur Machtübernahme geschmiedet hatten und Vayne, den er als den Fähigsten unter ihnen betrachtete, damit beauftragt, seine Brüder zum Schutz des Hauses Solidor zu ermorden.

Etwa 20 Jahre vor Begin der Spielhandlung überrennt Archadia unter Kaiser Gramis die kleine Republik Landis und annektiert sie. Unter den Kriegsleidenden sind die Zwillinge Basch und Noah von Ronsenburg, wobei Letzterer die Besatzungsmacht akzeptiert, militärisch zum hohen Richter aufsteigt und direkt unter Gramis steht.

Zwei Jahre vor Spielbeginn marschiert Archadia in Nabradia und Dalmasca ein und setzt somit die Ereignisse in Gang, die die Spielhandlung bilden. Dalmascas König Raminas wird zur Unterzeichnung eines von Kaiser Gramis auferlegten Friedensvertrags gezwungen, doch nachdem er diesen unterzeichnet, wird er ermordet. Das Königreich Dalmasca untersteht fortan Archadia.

Final Fantasy XII Bearbeiten

Kaiser Gramis ist in hohem Alter, leidet an einer Krankheit und ist sich bewusst, dass er seinen Platz bald zugunsten eines seiner Söhne wird räumen müssen. Er scheint mittlerweile zur Einsicht gelangt zu sein, dass seine jüngsten Feldzüge nicht rechtens waren. Auch der Tod seiner ältesten Söhne plagt ihn, außerdem verliert er mehr und mehr Einfluss auf den Senat, der ihm immer eingehender vorschreibt, wie er zu regieren hat.

Er lässt Gabranth regelmäßig über Vaynes Handlungen in Rabanastre berichten und trägt diesem auf, ebenfalls eine schützende Hand über den jüngsten Sohn Larsa Ferrinas Solidor zu legen, denn Gramis könnte es nicht ertragen, sollten sich seine verbliebenen Söhne ebenfalls bekriegen. Als später die 8. Luftschiffflotte zerstört wird, verlangt der Senat, Vayne dafür zur Rechenschaft zu ziehen: Erstens ist Vayne der Befehlshaber der Flotte, zweitens möchte der Senat ohnehin den jungen und formbaren Larsa als Nachfolger des Gramis sehen, da er ihn einfacher lenken könnte. Vayne hingegen wird vom Senat wegen seines Scharfsinns gefürchtet.

Der Kaiser lässt Vayne zu sich beordern, der von der Notwendigkeit spricht, den Senat loszuwerden, da seine Bestrafung den Konflikt nicht lösen würde. Gramis zeigt sich besorgt über die entstandene Situation, sieht jedoch ebenfalls keine andere Lösung.

Der Kaiser wird kurz darauf ermordet aufgefunden. Vayne schiebt die Schuld auf den Senatsvorsitzenden Gregoroth, der sich anschließend selbst gerichtet haben soll, alle anderen Senatoren lässt er inhaftieren. Er übernimmt somit die alleinige Kontrolle über das Kaiserreich - ohne Kontrollinstanz, die ihn überwachen könnte.

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