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Maduin-Flashback

Die Esper sind sehr vorsichtig

Die Esper-Welt ist ein Ort aus Final Fantasy VI und die verborgene Heimat der Esper, in der sie ein zurückgezogenes Leben führen können, nachdem sie während dem Magi-Krieg nahezu ausgerottet wurden. Der Eingang ins Reich wird von einem massiven Tor geschützt, dem sogenannten Siegelwall. Der Zugang dazu befindet sich jenseits einer Höhle im Osten des südlichen Kontinents. Die Esper-Welt ist weiterhin der Aufenthaltsort der versteinerten Statuen des Kriegstriumvirats, das für den Imperator Gestahl zentrale Bedeutung für seine Welteroberung hat.

Handlung Bearbeiten

Nachdem die Esper aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten niedergejagt und nahezu ausgerottet wurden, zogen sie sich in dieses verborgene Refugium zurück und versiegelten den Zugang dorthin, auf dass niemand mehr sie finden und ihren Frieden trüben könne, und nahmen die Statuen des Kriegstriumvirats mit sich. Ihre Macht sollte ebenfalls vor der Menschheit verborgen bleiben.

Eines Tages gerät eine junge Frau namens Madeline per Zufall in die Esper-Welt und wird sofort als böses Vorzeichen gedeutet. Sie wird auf der Stelle verbannt, jedoch verliebt sich Maduin in sie und überzeugt den Ältesten, ihr Aufenthalt zu gewähren. Madeline wird seitdem nur widerstrebend geduldet, die Bedrohung durch sie bleibt weiterhin stets in den Köpfen der Esper verankert. Bald darauf wird Terra geboren, das gemeinsame Kind von Madeline und Maduin.

Maduin-Flashback2

Gestahl nimmt Terra an sich

Zwei Jahre später bewahrheiten sich die Befürchtungen der Esper und imperiale Truppen unter Gestahl stürmen das Land. Sie verschleppen die meisten Esper, um ihre Kräfte in einer eigens gebauten Fabrik zu erforschen. Der Älteste der Esper erwirkt einen Zauber, der alle Menschen aus dem Land durch den Siegelwall schiebt, darunter auch Madeline und Terra. Maduin versucht verzweifelt, sie festzuhalten, wird aber selbst mitgezogen. Gestahl nutzt die Situation aus, tötet Madeline und nimmt Terra an sich, während sich der Siegelwall langsam wieder schließt.

Während der tatsächlichen Spielhandlung wird der Siegelwall ein weiteres Mal besucht, diesmal von den Rückkehrern, damit sie auf die Kräfte der Esper vertrauen können, während sie gegen Gestahls Imperium kämpfen. Terra versucht den Kontakt aufzubauen, und tatsächlich öffnet sich der Siegelwall kurz, aber die herausschwirrenden Esper verlieren die Kontrolle über sich und verwüsten in blindem Zorn die imperiale Hauptstadt Vector, bevor sie sich in einer nahegelegenen Höhle wieder besinnen. Der Siegelwall wird von einem Erdrutsch verschüttet.

Terra sucht die Esper auf und verhandelt mit ihnen. Es gelingt ihr, ein Friedensabkommen zu schließen und gemeinsam nach Thamasa zu reisen, wo sich allerdings ein grausamer Überfall ereignet, als Kefka Palazzo erscheint und alle Esper umbringt. Indem er dabei ihre Kräfte absorbiert, wächst seine Macht immer weiter an. Die Esper aus der Esper-Welt spüren dies und brechen den Siegelwall auf, um ihren Kameraden zu helfen, doch werden ebenfalls mühelos von Kefka beseitigt. Der nun geöffnete Siegelwall wird von ihm und Gestahl genutzt, um das gesamte Land mithilfe der Macht des Kriegstriumvirats in die Luft zu erheben. Es wird dadurch zum Magischen Kontinent, auf dem sich kurze Zeit später Kefkas Wahnsinn manifestiert und sich die Apokalypse zuträgt.

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