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Die Chaos-Berichte sind eine Reihe von insgesamt zehn freischaltbaren Berichten in Dissidia: Final Fantasy. Sie werden automatisch freigeschaltet, sobald ein Krieger von Chaos seinen gegenüberstehenden Rivalen in einem beliebigen Parcours im Kolosseum besiegt hat. Die Bosskarte muss eine Stärke von Maximal besitzen und während des Kampfes herrschen sowohl Cosmos' als auch Chaos' Regeln.

Parallel dazu kann der Spieler auch noch die Cosmos-Berichte erhalten, was quasi als Gegenstück der Chaos-Berichte existiert.

Die Berichte Bearbeiten

Chaos-Bericht Nr. 01 Bearbeiten

Wer oder was bin ich? Namen sind in dieser
Welt nur Schall und Rauch.

Vor langer Zeit erzitterte mein Heimatland in
Furcht vor dem Angriff unbekannter Zerstörer.

Ich suchte nach der Rettung. Und so ward
die Kraft der Zwietracht geboren, eine Kraft,
die alle anderen unterjocht. Berauscht bat
man mich, sie mehr und mehr zu verstärken.

Doch der Träger dieser Kraft war nicht daran
interessiert, mehr als nötig zu zerstören.
In meinem Heimatland war man frustiert und
durchsuchte seine Erinnerungen, um ein neues
Wesen zu erschaffen - ein Wesen der Harmonie,
das die Zwietracht unterdrücken und auch
kontrollieren könnte.

Chaos-Bericht Nr. 02 Bearbeiten

Auch wenn ich ein Wesen der Harmonie
erschaffen konnte, meine Liebe konnte
ich nicht wieder zum Leben erwecken.

Eine unersetzbare Person war mir genommen
worden. In dieser neuen Welt stand mein Ziel
jetzt fest und ich tat alles dafür, es zu erreichen.

Einst entschied mein Heimatland, dass es im
Interesse aller sei, sich ganz der Erschaffung
der ultimativen Waffe zu verschreiben. Es war
an der Zeit, diese Aufgabe endlich in Angriff zu nehmen.

Ich habe alles und jeden als Werkzeug
benutzt. Vielleicht hasste ich ja nur ihn,
der mir meine Frau genommen hatte.

Chaos-Bericht Nr. 03 Bearbeiten

Ich habe einen Pakt mit einem Drachen
geschlossen, der durch Raum und Zeit
wandert.

Wann immer ein Konflikt zwischen den Göttern
endet, soll der besiegte Gott wiedergeboren
werden, und mit ihm seine Marionetten, auf
dass der Kampf von Neuem beginne.

Als Gegenleistung habe ich meinen Körper
aufgegeben. Ein Pfand, der mich nicht weiter
grämte, war mein Körper doch schon so schwach.

Ich wollte, dass die Zwietracht noch mehr
verschlingt. Dies war der einzige Weg,
Rettung zu erlangen.

Chaos-Bericht Nr. 04 Bearbeiten

Beide Wesenheiten besaßen eine so reine,
unverfälschte Kraft. Und gerade ihre starke
Gegensätzlichkeit gab ihnen und dieser Welt
Stabilität.

Doch die Möglichkeiten durften nicht beschränkt
werden, es durfte nicht einfach mit diesem
Gleichgewicht enden.

Dann jedoch stieß ich auf ein faszinierendes
Wesen. Ein Ritter, angetrieben von Hass wo
einst Liebe war, und gekettet von den Fesseln
der Zeit. Die Zwietracht hatte ihn zu sich gerufen,
oder vielleicht hatte er sie ja zu sich gerufen;
ich vermag es nicht zu sagen.

Gewiss ist nur, dass es sein Schicksal war,
für alle Zeiten zu kämpfen. Und dass er dieses
Schicksal akzeptierte und als rechte Hand der
Zwietracht fungierte.

Dies war der Anfang des endlosen Krieges.

Chaos-Bericht Nr. 05 Bearbeiten

Harmonie und Zwietracht haben Streiter für ihren
Krieg rekrutiert. Als ich diese dann erforschte,
endeckte ich, dass zahlreiche Bewusstsein aus
anderen Dimensionen in diese Welt gekommen
waren.

Ich fragte mich, ob ich nicht genau wie die Götter
diesen Bewusstsein eine physische Form geben
könnte. Nach unzähligen Experimenten hatte ich
endlich Erfolg. Die Misserfolge verbannte ich in
den Dimensionsriss.

Unter den Erfolgen gab es welche die ihre
Existenz hinterfragten. Als ob nicht jeder
beliebige Grund genug wäre.

Waren diese verlorenen Bewusstsein etwas
gewesen, was schon vor Langem erschaffen
wurde? Oder etwas, das in der Zukunft
existieren soll?

Niemand vermag das zu sagen.

Chaos-Bericht Nr. 06 Bearbeiten

Die Marionetten kämpften unermüdlich in
diesem Krieg, gespalten in die Lager von
Harmonie und Zwietracht. Von meiner Warte
aus betrachtet waren sie machtlose Insekten.

Doch es kam zu einer Anomalie. Marionetten
wurden mit Erinnerungen an ihr Vorleben
wiedergeboren. Normalerweise konnten sie
sich nicht an ihr Leben vor dem Tod erinnern,
wenn ein Krieg endete und Shinryu die Welt
läuterte.

Die Anomalie war nicht auf eine der beiden
Seiten beschränkt, die Betroffenen mussten
nur irgendeine starke Emotion in sich getragen
haben. Überzeugung, Reue, Angst; was es war,
spielte keine Rolle.

Dies war vielleicht ein Omen.

Chaos-Bericht Nr. 07 Bearbeiten

Eine Marionette, die ihr Leben geben würde,
nur um die Wahrheit hinter dieser Welt zu
erkennen, war aufgetaucht!

War er irgendwie an seine Erinnerungen
gelangt? Hatte er einen Weg gefunden,
sich der Läuterung der Welt zu entziehen?

Das Ritual, mit dem mein Volk Erinnerungen
weitergibt, bedarf keines konkreten Körpers.
Denn tatsächlich hat nichts Physisches in
dieser Welt dauerhaft Bestand.

Und als wolle sie dies unter Beweis stellen,
zersplitterte die Göttin der Harmonie ihr Gefäß.

Vielleicht steuerte dieser unendliche Krieg,
der nur dem Zweck diente, die ultimative
Waffe hervorzubringen, bereits auf sein
unabwendbares Ende zu.

Chaos-Bericht Nr. 08 Bearbeiten

Anscheinend hatte jemand Verwendung für die
gescheiterten Experimente gefunden, die ich
in den Interdimensionalen Riss verbannt hatte.

Diese seelenlosen Marionetten wurden als
Kriegswerkzeuge eingesetzt und zerstörten
die empfindliche Balance zwischen Harmonie
und Zwietracht.

Die Marionetten der Harmonie trotzten allen
Widrigkeiten und konfrontierten die Marionetten
der Zwietracht wieder und wieder, während diese
die Herausforderung annahmen und so hofften,
die Wahrheit hinter alledem zu ergründen.

Der Wert eines Gefäßes schwankt, hängt
er doch davon ab, womit es gefüllt wird.

Die Frage ist, womit die beiden Gefäße der
Welt - der Gott und die Göttin - bei diesem
dreizehnten Krieg gefüllt werden.

Chaos-Bericht Nr. 09 Bearbeiten

Jeder Mensch wird unter einer Flut von Tränen
in die Welt gebracht. Und zumindest am Anfang
sind alle Menschen gleich.

Aber irgendwann dann trennen sich ihre Pfade.
Auch Marionetten, obwohl ihre Grundlagen
dieselben sind, verändern sich aufgrund ihrer
individuellen Erfahrungen, nehmen andere
Formen an und beschreiten verschiedene Wege.

Derjenige, der diesen langen Kreislauf des
Krieges zum Stillstand gebracht hat, war
eigentlich für den Krieg geboren worden.

Es war mir verwehrt, die Kraft der ultimativen
Zwietracht zu erlangen. Meine Rache sollte also
unvollendet bleiben. Und dennoch bereue ich
nichts.

Ich wünschte mir nur eine friedliche Zukunft
für die Welt, die vor so langer Zeit mal meine
Heimat war.

Chaos-Bericht Nr. 10 Bearbeiten

Alles entstand aus Hass heraus.
Ich erschuf diese Welt, brachte ihn hierher.
Ich wollte Rache an denjenigen, die es rück-
sichtslos nach Macht dürstete. Ich führte
zahllose Experimente durch, um absolute
Stärke zu erlangen.

Aber sie beide haben mich etwas gelehrt
in diesem unendlichen Krieg - dass auch
der Große Wille angeleitet werden kann.

Welchen Weg werden sie gehen? Als Forscher
kann ich mich dieser Frage nicht entziehen.

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