Final Fantasy Almanach
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Erinnert ihr euch noch an meinen Wow Char Suki , den icch im rp spiele, und desen Vorgeschichte ich auf schrieb , ihre Geschichte geht weiter, hir einiges aus ihrem erlebten aus dem rp

(der zweite Teil ihrer Geschichte)

Die Reise über das Große Meer Die Seereise dauert länger als erwartet, aber das gibt mir Zeit zu beobachten, mich mit der Besatzung und anderen Passagieren zu unterhalten. Ich lerne einen jungen Mann kennen. Ein Troll, augenscheinlich in meinem Alter, vom Stamm der Dunkelspeere. Sein Name ist Zan´jiko. Und seine Heimat ist Sen’jin. Endlos unterhalten wir uns übereinander, woher wir kommen und warum wir reisen. Für ihn scheint die Sache klar. Zan´jiko ist auf dem Weg zurück in sein Heimatdorf. Zu seiner Familie und seinen Wurzeln. Heimat ist ein seltsames Konzept. Zan´jiko schwärmt davon, dass in seiner Heimat der Himmel schier endlos scheint, wie stolz er darauf ist, dass Sen’jin ein großer Teil von dem ist, was ihn als Person ausmacht. Für mich ist die Sache ein bisschen komplizierter. Heimat ist, wo ich bin. Und wende ich nun all das Gehörte auf mich an, so ist jeder Ort, den unsere Karawane bereist hat ein kleiner Teil von dem, was mich als Person ausmacht? Wird es dann auch Sen’jin? Werde ich diesen Ort zu einem kleinen Teil in meinem Herzen mit mir führen können wie mein Freund Zan´jiko?

Die lange Reise nutze ich um meinen Freund mehr zu Sen’jin zu befragen. Ich höre Geschichten von Murlocs, von einem Exodus, einem großen Häuptling und Gedankensklaven. Die Dunkelspeere haben eine aufregende Vergangenheit und finstere Geheimnisse. Aber vor allem erzählt er mir von seinen Eltern und seinen Großeltern, die alt genug sind, um die meisten dieser Geschehnisse und ihre alte Heimat – da ist es wieder – noch zu kennen. Die Loa lächeln auf unsere Freundschaft herab. Für ein paar Tage bleibe ich Gast im Haus von Zan´jikos Familie. Ich lerne die köstlichen Speisen seiner Mutter kennen, das Voodoo seiner Großeltern und die beeindruckenden Speerkampftechniken seiner großen Schwester. Sie ist eine der Kriegerinnen des Dorfes. Sie nimmt mich mit auf die vorgelagerten Echoinseln, wo ausgedehnte Übungsgelände sind und zeigt mir ein paar Kniffe im Umgang mit meiner Waffe. Doch so sehr ich meine Gastgeber ins Herz geschlossen habe, so ungern möchte ich ihre Gastfreundschaft überstrapazieren. Ich schultere meinen Rucksack, befestige meine Schwerter am Gurt und nehme Abschied von Zan´jiko, seiner Liebenswerten Familie und Sen’jin.

Ein Sprichwort sagt:

Das Abenteuer beginnt, wo das Straßenpflaster endet.

Wie für die überwältigende Mehrheit an Vulpera, trifft dieses Sprichwort auch auf mich zu, denn die meisten meiner schönen Erinnerungen rühren von irgendeiner alten, unbefestigten Straße. Ich bin zuversichtlich, dass es dieses Mal nicht anders sein wird. Der warme Wind Durotars in meinem weichen fluffigen Fell.

Die staubige Straße führt mich nach Norden. Mein Ziel: Mulgore, wo das friedliebende Volk der Tauren leben soll.

So richtig seltsam fühlt es sich erst an, wenn die Sonne untergeht, wenn ich mein Zelt aufgebaut und ein Lagerfeuer entfacht habe und zum ersten Mal seit Wochen wieder das Jaulen und Rasseln der wilden Tiere in den Schatten der roten Felsen an meine großen Ohren dringt. Ich bin schon weit gereist. Die Sterne sind nicht die, die ich aus Vol’dun kenne. Schlaf umfängt mich. Allein.

Auf meinem Weg durch die Ödnis, passiere ich die laute Siedlung kleiner, grüner Kreaturen und nicht viel weiter die Straße runter sehe ich in der Senke die wohlbekannten Umrisse einer Vulperakarawane mit Wägen, Lagerfeuer, Hyänen und Alpakas. Ich habe von Vulpera gehört, die Abenteuer jenseits der großen Meere suchen, aber mein Glück eine ganze Karawane zu finden, kann nur Jani selbst gelenkt worden sein. Wie zu erwarten, verursacht mein unangekündigter Besuch gemischte Gefühle. Manch einer begrüßt mich herzlich, manch einer mit Skepsis. Ich soll meine Schwerter abgeben. Natürlich stelle ich mich ihnen vor und ich sage auch, dass ich jemanden suche. Auf die Karawane wirkt das in Verbindung mit meiner Bewaffnung als sei ich ein Kopfgeldjäger. Ehe ich mich erklären kann, werde ich schon aufgefordert meine Schwerter auszuhändigen. Es dauert lange bis das Eis gebrochen ist, aber die Freundschaft gegenüber Ihresgleichen scheint zu überwiegen und ich entschließe mich ein bisschen zu bleiben, um die Karawane der Nomaden der Sande besser kennen zu lernen.

Teil Drei ihrer Geschichte

Es erscheint auf den ersten Blick unglücklich eine vor kurzem Gemachte Bekanntschaft, von der ich mir eine dauerhafte Beziehung erhofft habe, bald schon, noch bevor man richtig Zeit hatte sich kennen zu lernen, wieder zu verlassen, um getrennte Wege zu gehen; Auch wenn es nur temporär ist. In der Retrospektive erkenne ich die Selbstsucht in meinem Handeln, und dass es kaum familiär zu sein scheint, sie alleine in unbekanntes Land reisen zu lassen. Ich raufe mir meine großen, pelzigen Vulperaohren, aber es bringt doch nichts. Die Karawane der Nomaden der Sande reist mit einem gecharterten U-Boot des Bilgewasserkartells nach Mechagon, dem wundersamen Heimatland der Mechagnome. Mich jedoch führt der Wunsch ein paar eigene Münzen zu verdienen auf die Hauptinseln von Kul’Tiras. Mit Hilfsarbeiten, sogar Gefährlichen, verdiene ich mir ein kleines Zubrot, das kaum der Rede wert ist. Vielleicht wäre ich doch lieber mit nach Mechagon gekommen? Und just als ich daran dachte auf dieses Bestechungsgeld, genannt Lohn, das sie mir zahlen, um meine Träume zu vergessen, zu verzichten, bevor ich mich zu sehr in Abhängigkeit begeben hätte und zu meinen Freunden bei den Nomaden der Sande zurückkehren will, höre ich auf der Straße das vertraute poltern und schlagen der Wagenräder einer Vulperakarawane.

Schließlich bin ich froh, dass sie mich wieder mitreisen lassen. Nach meiner Treulosigkeit, habe ich mir das schwieriger vorgestellt. Zumindest kann ich nun mit ein paar Kenntnissen brillieren, die ich bereits auf Kul’Tiras erworben habe. Meine Ortskenntnisse helfen den Sandklingen – wie die Nomaden der Sande ihre Karawanenwachen nennen – sich auf Gefahrenstellen vorzubereiten. Ich unterstütze sie nach bestem Vermögen. Ich kläre sie über Gefahren, Einheimische und die Drustmagie auf.

Als wir schließlich nach einer langen und anstrengenden Reise quer über die Insel, entlangreißender Flüsse und über matschige Trampelpfade im eiskalten Regen, das Sturmsangtal erreichen, geht ein Jauchzen der Freude durch die gemarterte Karawane. Die letzten Etappen waren entbehrungsreich, aber nun sind wir wieder in milderen Gefilden. Doch etwas Unheilvolles liegt über dem Land. Etwas Unsichtbares. Wieso ist die Windmühle verlassen? Und wieso ließen die Einheimischen ihre kostbaren Getreidevorräte zurück. Ein Schatz so reich. Die Nomaden der Sande können gar nicht alles plündern, so viel ist es. Der Karawanenwagen droht unter der Last zu brechen. Ein Glück habe ich Wissen darüber, wie man Mais und Getreide mahlt. Im Gemahlenen Zustand können meine Freunde noch mehr Getreidevorräte plündern.

Ist es seltsam, das ich eine Karawane verlassen habe, um einer anderen Karawane beizutreten? Was wird dann aus der Suche nach meiner Cousine, wenn die Karawane eine andere Richtung einschlagen will, als in die mich ihre Spuren führen. War es unüberlegt mich erneut zu binden?

Verantwortungslos gegenüber meiner leiblichen Familie? Ich verabschiedete mich schon von den Nomaden der Sande, aber dann bietet man mir doch an zu bleiben. In der Funktion einer Sandklinge nehme ich meinen Platz bei den Nomaden der Sande ein. Mit all unseren Schätzen aus Mechagon und dem Sturmsangtal beladen buchen unsere Karawanenführer Yaavi und Asra eine Überfahrt zurück nach Durotar, wo sie hoffen den gesammelten Schrott und einen Teil der Getreidevorräte gewinnbringend einzutauschen.

Für mich birgt der Aufenthalt in der Hauptstadt Orgrimmar die Chance an mehr oder weniger organisierten Raufereien in der berühmten Shlae’gararena teilzunehmen. Meine Freundin Pixori, eine riesige, muskelbepackte Vulpera, hat wohl auch schon Erfahrungen dort gemacht. Vielleicht werden wir uns eines Tages für aufregende Duelle im blutgetränkten Sand der Arena gegenüber stehen. Welch glorreiche Aussicht. Bis dann werde ich weiterhin versuchen bei den Meistern der Schwertkampfkunst, die wir wohin wir auch gehen, zwangsläufig finden, lernen. In der großen Stadt übe ich mich sogar im Umgang mit Zweihandschwertern. Elegante Waffen, aber meine Favoriten bleiben Sin und Darin. Dies ist meine ganz persönliche Grand Tour. Und meine Freunde sind alle dabei.

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