Langjährige Final Fantasy-Fans lieben ihre Games über alles. Aber echte FF-Geeks diskutieren über die Filme und Serien zum Franchise. Bist du ein FF-Geek oder du willst einer werden. Herzlich willkommen :D Tatsächlich findet sich unter den Animes auch ein Geheimtipp.

Final Fantasy: Legend of the Crystals (1994) der erste FF-Anime und ein vielversprechender Titel, da er aus dem Hause Madhouse Studios kommt. Da die Serie aus der Feder von Tomihiko Ohkubo stammt, habe ich mich darauf gefreut mir sie zu gönnen. Denn der Regisseur hat an anmenhaften Filmen wie Akira und Nausicaä aus dem Tal der Winde mitgewirkt. Mit vier Episoden ist der Anime kurzweilig. Jedoch kann ich mich nicht mehr an die Handlung erinnern. Die Animation und Dialoge waren zu der damaligen Verhältnis nicht gerade atemberaubend.

Final Fantasy: Unlimited (2001) ist eine Serie mit 25 Episoden. Regie führte Mahiro Maeda, ein namenhafter Animator und Regisseur aus Studio Ghibli. Seine Werke Blue Submarine No.6 und Gankutsuō sind echte Perlen. Kann ich nur empfehlen :D Er hat sogar die Rückblende von O-Ren Ishii aus Kill Bill animiert. Ihr merkt, dass ich für den Mann schwärme \(^^)/ Umso enttäuschender ist die Serie. Mir hat es nicht gestört, dass die Serie lose an FF orientiert oder das abrupte Ende (nach 25 Episoden wohl gemerkt). Die Handlung scheint mir orientierungslos zu sein und die Charaktere sind flach. Das abrupte Ende hat mir nicht überrascht.

Final Fantasy: Die Mächte in dir (2001) basiert lose an FF ... Zugegeben es orientiert sich gar nicht an FF. Es wurde hier wohl damit beworben, um den Film besser zu verkaufen. Dennoch habe ich den Film sehr genossen. Computeranimationen (CGI) ist gewöhnungsbedürftig, aber der Film war seiner Zeit voraus. Es ist sogar, so würde ich es ausdrücken, ein Meilenstein der Filmgeschichte. Die Story ist interessant und die Protagonistin Aki Ross ist nachvollziehbar. Die Animation ist sehr flüssig, was eben zu der damaligen Zeit nicht selbstverständlich ist. Es hängt keine Hand durch die Wand wie beim Vexille (2007).

Final Fantasy VII: Advent Children und Last Order: Final Fantasy VII (2007) sind ganz in Ordnung. Jedoch sollte man die Charaktere kennen, bevor man die Filme anschaut. Es ist eben Filme zum Game.

Kingsglaive: Final Fantasy XV (2016) ist ein außergewöhnlicher Film. Die Story ist nicht immer verständlich und die Charaktere nicht gänzlich nachvollziehbar. Für mich wirkt es so, als würde Szenen aus dem Game herausgeschnitten und zu einem Film zusammengefasst. Ich finde die Details in den Objekten und Hintergründen sehr gelungen. Jedoch haben mir die Animationen der Figuren verwirrt. Zu einem wirken einige Figuren sehr realistisch und andere wiederrum aus einer Actionfigur-Packung rausgerissen.

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