Final Fantasy Almanach
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Final Fantasy VII Rebirth Logo.png

Heute um Mitternacht fand ein Stream anlässlich des 25. Jubiläums von Final Fantasy VII statt, eines der lukrativsten Spiele der gesamten Reihe. Als erster Final Fantasy-Titel auf der PlayStation und eines der ersten PlayStation-Spiele überhaupt hat es einen wahnsinnigen Hype erlebt, der bis heute anhält - und der die Grundlage für zahlreiche weitere Spiele und andere Medien bildet, die wir zur Compilation of Final Fantasy VII zählen.

Fans auf der ganzen Welt haben sehnsüchtig auf ein Remake von Final Fantasy VII gewartet, denn seien wir mal ehrlich, die Graphiken sind eher... naja, sie haben einen nostalgischen Reiz. Jedenfalls wurde das ersehnte Remake im Jahr 2015 angekündigt, doch sollte es noch stolze fünf Jahre dauern, bis es auch endlich veröffentlicht wurde... jedenfalls ein Teil davon. Es deckt nur den Midgar-Teil der Handlung ab, also nicht einmal eine der drei CDs des Originals. Und es ist auch kein Remake im klassischen Sinne mit moderneren Graphiken und diversen Tweaks im Hinblick auf Gameplay, sondern zusätzlich ein Remake der Handlung, die letztlich einen anderen Verlauf nimmt, als die Gruppe rund um Cloud Strife mehr oder weniger das Schicksal selbst bekämpft.

Im Stream wurde nun der zweite Teil des insgesamt dreiteiligen Final Fantasy VII Remake Projects angekündigt - Final Fantasy VII Rebirth wird voraussichtlich im Winter 2023 für die PlayStation 5 erscheinen. Und sicherlich auch irgendwann einen PC-Port erhalten, der hoffentlich etwas besser ist als jener des Remakes. Gott, die Graphiken sind da so kaputt! Wie dem auch sei, das Team um Creative Business Unit I hat sich mit dem Ende des Remakes die Option geschaffen, ein komplett neues Spiel zu kreieren, aber was wäre das denn für ein Remake-Projekt, wenn so gar nichts mehr vom Original übrig bleibt? Im Trailer sehen wir Cloud in Begleitung von Sephiroth womöglich während des Nibelheim-Abschnitts des Originals? Zudem reden Cloud und Aerith über eines der bekanntesten Ereignisse des Original-Spiels, nämlich Aeriths Tod. Es wurde unter den Fans fleißig spekuliert, ob sie im Remake sterben wird oder nicht, aber es war ihr Tod, der letztlich den Planeten vor Meteor gerettet hat... natürlich könnten die Charaktere einen anderen Weg finden, das Gleiche zu erreichen, aber die angedeutete Blutlache auf dem Logo von Rebirth spricht eher nicht dafür, dass Aerith dieses Mal überleben wird. Das ist natürlich nur Spekulation meinerseits - im nächsten Winter sehen wir, was wirklich passiert!

Überhaupt wird 2023 ein ziemlich geiles Jahr für Final Fantasy. Im selben Stream wurde für Ende diesen Jahres Crisis Core: Final Fantasy VII Reunion angekündigt, ein HD-Remaster von Crisis Core: Final Fantasy VII, das seinerzeit für die PSP veröffentlicht wurde und nun mit aufgehübschten Graphiken für moderne Plattformen verfügbar sein wird. Zum ersten Trailer dazu geht es hier. Den Winter darauf werden wir mit Final Fantasy VII Rebirth beglückt, und die Wartezeit darauf können wir uns im Sommer mit Final Fantasy XVI verkürzen. ...man, das wird echt ein teures Jahr, haha!

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