Final Fantasy Almanach
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Riesige Urwesen gefangen in feuerspeienden Monden, Massenschlachten zwischen zwei verfeindeten Parteien sowie die Fähigkeit Vergangenes vor dem geistigen Auge zu sehen und eine Geschichte voller Freundschaft, Hoffnung und Verrat; Was hier nach der Quintessenz von 1000 Stunden Videospiel klingt, passiert bei FINAL FANTASY XIV zu Beginn und bildet die Grundlage von dem, was das Spiel und seine Erweiterungen zu bieten haben.

FINAL FANTASY XIV ist nicht umsonst eines der meistgespielten, umfangreichsten und von Fans verehrtesten Online-Rollenspiele unserer Zeit. Nach acht Jahren erschien mit Endwalker nun die vierte Erweiterung für das Spiel.

Vor unserer Zeit

Doch bevor wir euch von A Realm Reborn und seinen umfangreichen Erweiterungen erzählen, werfen wir einen kurzen Blick zurück auf das Jahr 2010 in dem FINAL FANTASY XIV zum ersten Mal das Licht der Welt erblickte. Das Spiel war unfertig, die Spieler:Innen unglücklich und es wurde von Square Enix eingestampft – nur um im Jahr 2013 wie ein Phönix aus seiner eigenen Asche wieder aufzuerstehen. Dieses Mal unter der Führung von Naoki Yoshida, welcher zuvor von Rollenspielern weltweit Lorbeeren für seine Mitarbeit an Dragon Quest X einheimsen konnte. Unter seiner Feder entwickelte sich FINAL FANTASY XIV zu dem was es jetzt ist – einem der gelobtesten, umfangreichsten und in sich geschlossenen Universen, die man als MMORPG-Spieler:In entdecken kann. Nicht umsonst tummeln sich dort mittlerweile rund 25 Millionen registrierte Spieler:Innen. Ein Wahnsinn!

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An dieser Stelle ist es wichtig euch mitzuteilen: Ihr braucht gar keine großen Final-Fantasy-Vorkenntnisse. Weder von den Singleplayer- noch von den Online-Titeln. FINAL FANTASY XIV bietet eine davon abgetrennte, in sich geschlossene Geschichte. Fans der Serie kommen dennoch auf ihre Kosten, wenn man altbekannte Orte wie das Glücksspiel- und Vergnügungspark-Paradies Gold Saucer besucht oder Charaktere sowie Monster trifft. Jedem Final-Fantasy-Fan sollten sich allein beim Stichwort „Ifrit“ die Nackenhaare aufstellen. Zudem gibt es viele kleine Running-Gags wie Cid, dessen Name in jedem Final Fantasy irgendwo auftaucht.

FFXIV in a nutshell

Da die Geschichte von A Realm Reborn sowie der Erweiterungen Heavensward, Stormblood und Shadowbringers konsistent ist und jede der Erweiterungen für sich genommen so viele neue Inhalte bietet wie manch andere Spiele gar nicht erst besitzen, fassen wir die Story kurz zusammen. Wir versuchen euch an dieser Stelle nicht mit Namen von Charakteren, Völkern und Orten zu erschlagen, denn die Welt von FINAL FANTASY XIV ist groß – extrem groß. Zudem besitzen die einzelnen Charaktere oftmals eine sehr schön erzählte Geschichte, die nicht immer chronologisch erzählt wird und stellenweise voller Wendungen ist. Und diese wollen wir nicht vorwegnehmen.

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Aber in Kurzform: Es tobt ein verheerender Krieg auf Hydaelyn. Der in drei große Areale unterteilte Planet steht in Flammen. Staaten verbünden sich, um gegen eine scheinbar übermächtige Partei in die Schlacht zu ziehen. Es folgt ein harter Schnitt und fünf Jahre nach dieser Schlacht beginnt unsere Geschichte. Am Anfang wählen wir eine Klasse für unseren Charakter, dann geht es auch schon los. Im Prinzip geht es während der gesamten Geschichte vor allem um Balance. Die Balance von Gut und Böse oder Licht und Dunkelheit. Als Mitglied des Bundes der Morgenröte erfahren wir im Verlauf der Geschichte, welche Auswirkungen unser Handeln hat und werden Teil einer mystischen Reise. Allein der Moment, wenn man durch die neuen Inhalte von Heavensward endlich nach Ishgard reisen kann, um dort im Krieg der Drachen mitzuwirken, wird für MMORPG-Spieler:Innen auf ewig unvergessen bleiben. Die Welt von FINAL FANTASY XIV öffnet sich dahingehend mit jeder Erweiterung immer mehr und verknüpft die altbekannten mit neuen Orten – von denen man zuvor nicht dachte, diese je besuchen zu können. Freunde verschwinden, Feinde werden zu Verbündeten und eine unvorstellbare Bürde landet auf den Schultern unserer Held:Innen.

Um die Qualität der Erweiterungen zu verdeutlichen: Shadowbringers von 2019 gilt als eine der besten Videospielerweiterungen aller Zeiten und konnte Kritiker sowie Fans fast ausnahmslos überzeugen. Hier erkennt man sehr gut, wie sehr die Entwickler:Innen auf die Spielerschaft hören, um genau die Inhalte abzuliefern – auch geschichtlich – die gewünscht werden.

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Warum wir euch das mit den Vorkenntnissen mitteilen und euch einen kleinen Einblick in die Geschichte geben, ohne gleichzeitig zu viel verraten zu wollen? Ganz einfach, denn eine der wichtigsten MMORPG-Fragen stellt sich natürlich auch jetzt:

„Lohnt es sich (noch) mit FINAL FANTASY XIV anzufangen?“

Und diese Frage lässt sich ganz klar mit einem lauten „JA!“ beantworten. Wir würden sogar so weit gehen und sagen: „Nie war die Gelegenheit günstiger, einen Blick auf FINAL FANTASY XIV zu werfen!“

Kostenlos einsteigen

Ihr habt schon gemerkt: In Sachen Story sind wir ein wenig kryptisch geblieben. Das hat einen sehr, sehr guten Grund, denn in der kostenlosen Testversion könnt ihr fast ohne Einschränkungen mehrere Hundert Stunden verbringen. Sie beinhaltet das Hauptspiel A Realm Reborn sowie die erste Erweiterung Heavensward und wirft euch beim Erkunden der Ortschaften, den Quests und der Charakterentwicklung nahezu keinerlei Steine in den Weg.

An dieser Stelle kann Square Enix extrem stolz sein, denn ein Umfang dieser Art ist für kostenlos spielbare Testversionen absolut untypisch und bricht mit dem „den Spieler anfüttern, aber viele Dinge künstlich strecken“-Prinzip, welches viele andere große MMORPGs mit ihren Testversionen verfolgen. In unseren Augen ein extrem guter Schritt, gerade weil FINAL FANTASY XIV sich in Sachen Umfang vor keinem anderen MMORPG verstecken muss.

Erfahrt mehr über FINAL FANTASY XIV: Endwalker auf der offiziellen Website


Endwalker – Das Ende und der Neuanfang

Und wenn euch die kostenlose Testversion gefällt, dann übernehmt ihr euren Charakter einfach ins vollständige Spiel und spielt die weiteren Inhalte. Wenn man allein das nun erschienene Endwalker betrachtet, lohnt sich das Ganze bereits, denn die Erweiterung bietet nicht nur den Abschluss der seit 8 Jahren andauernden Saga. Sie dient auch als Übergang zu einer neuen Geschichte. Das heißt, ihr könnt den großen Abschluss mitnehmen und dann frisch durchstarten.


Weitere Inhalte werden – ganz typisch für FINAL FANTASY XIV – über Content-Patches nachgeliefert. Auch hier muss man Square Enix loben, denn nahezu alle drei Monate erscheinen dicke Updates, die oftmals neue Story, Charaktere, Dungeons, Prüfungen und Co. zum Spiel hinzufügen. Die Inhalte werden zu Teilen nach Fanwünschen geformt und bereits im Vorfeld kommuniziert.

Endwalker gibt wieder alles, um den Fans zu gefallen; Das Levellimit wurde auf 90 erhöht, es gibt neue Areale sowie zwei neue Jobklassen. Eine davon ist der Schnitter, der im Nahkampf eine zweihändige Sense führt und einen Nichtsgesandten zur Unterstützung herbeibeschwören kann. Die zweite neue Jobklasse ist der Weise, der primär heilt, Schilde auflädt und Schaden reduziert. Das Besondere: Angriffsfähigkeiten verfügen zusätzlich über Heilpotenzial.

Die Spieler:Innen

Während es in vielen Spielen, gerade wenn man sie online mit- oder gegeneinander spielen kann, ab und an feindselig zugeht, ist die Community von FINAL FANTASY XIV extrem hilfsbereit und kooperativ. Das liegt in unseren Augen unter anderem an der engen Verzahnung mit dem Entwickler-Team des Spiels, aber auch am generell netten Ton der Fans untereinander.

Den Fans wurde sehr schnell bewusst, wie sehr die Entwickler hinter dem Spiel stehen und wie bedacht man beim Umgang mit Wünschen aus der eigenen Community ist. Und genau hier sind wir bei einem der größten Pluspunkte von FINAL FANTASY XIV, der weltweiten, unfassbar hilfsbereiten und offenherzigen Community. Die Tools, die der Community zur Hand gegeben werden, tun ihr übriges.


So ist es ein Leichtes, eine Freie Gesellschaft zu finden. Eine Freie Gesellschaft ist eine Art Gilde, welche über einen eigenen Chat und ein gemeinsames Haus auf ihrer Stammwelt verfügen kann. Das Ganze wird abgerundet mit Spielboni für kooperatives Zocken, so wird das Handeln als Team belohnt und das Spielerkollektiv wächst. Für jede Art Spieler:In (beispielsweise den Geschichtenliebhaber, den Grinder oder den Abenteurer) finden sich offene Freie Gesellschaften. Sobald man eine passende gefunden hat, ergibt sich daraus in den meisten Fällen ein sehr schönes Communitygefühl.

Und wenn ihr Lust auf Spieler-gegen-Spieler-Action habt, dann könnt ihr ein PvP-Team gründen oder einem bestehenden beitreten. Als PvP-Team könnt ihr an Turnieren teilnehmen, Belohnungen erhalten und euch mit anderen Spieler:Innen Kopf an Kopf messen.

Je nachdem wie ihr FINAL FANTASY XIV spielt, braucht ihr natürlich auch geeignete Mitspieler:Innen. Diese findet ihr sehr flott über die Weltenkontaktkreise. In denen wird themenspezifischer Chat betrieben. So klappen Absprachen für bestimmte Zwecke sehr einfach und flott. Auch hier mit dem Fokus auf schnelle Verfügbarkeit statt langwieriger Planung.

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Wie wichtig die Community sowie Features und Events für diese sind, zeigt sich in den regelmäßig, weltweit an verschiedenen Standorten abgehaltenen Fan Festivals. 2021 musste es aufgrund der Covid-Pandemie jedoch rein digital abgehalten werden und wurde im Mai von Tokyo aus übertragen. Trotz der schwierigen Situation, und nicht zuletzt auch aufgrund seiner Besonderheit, begeisterte das Digitale FINAL FANTASY XIV Fan Festival Spieler:Innen auf der ganzen Welt und war ein großes Highlight. Vor Ort gab es vom Entwicklungspanel übers Klavierkonzert bis zum Cosplay-Wettbewerb allerlei Bespaßung für Freund:Innen der virtuellen Unterhaltung.

Auch hier können sich andere MMORPG-Anbieter eine dicke Scheibe von Abschneiden.

Zu guter Letzt

Ihr seht: An FINAL FANTASY XIV ist derzeit kein Vorbeikommen. Es ist nicht nur eines der schönsten und aufwändigsten MMORPG auf dem Markt, es besitzt zudem eine extrem große Fanbase, die ununterbrochen mit neuen Inhalten gefüttert wird. Die kostenlose Testversion verschafft euch einen super Ein- und Überblick über das Spiel, dessen Facetten und die famose Spielwelt.

Erfahrt mehr über FINAL FANTASY XIV: Endwalker auf der offiziellen Website


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