Von singenden Barden, wirren Flashbacks und Beschwörbaren Monstern

Autsch!

Betrachtet mal mit der R-Taste die Weltkarte. Der blinkende Punkt seid ihr. Segelt auf den nordwestlichsten Landzipfel des westlichen Kontinents zum Dorf Istory. Das ist unsere erste Station. Hier lasst ihr euch von einem der Schafe über den Zaun schubsen und lernt somit euer erstes Lied von einem Barden. Des Weiteren lauft ihr auf dem Blumenbeet im Nordwesten des Dorfes einmal im Kreis bis ein Frosch erscheint und euch den Frosch-Zauber überlässt. Groovy! Übernachtet in der Herberge und lauft anschließend in dem kleinen Wäldchen herum, denn hier haust Ramuh! Das ist meines Wissens das erste und bisher einzige Mal, dass eine Beschwörung wie ein ganz gewöhnliches Monster durch die Gegend streift.

011 Boss: Ramuh
FFV-Ramuh.gif Schwierigkeit: Einfach
HP: 4000
Schwäche: Nichts
Klauen: Hi-Potion
Hinterlässt: Nichts

Strategie:

Mit seinen Blitzattacken, besonders Blitzra, kann er ordentlichen Schaden austeilen, also Obacht. Nerviger als das ist nur noch Osmose, denn damit zapft er eure MP ab. Diese beiden Fähigkeiten sind, wie gesagt, nervig, aber nicht wahnsinnig umwerfend. In diesem Kampf empfehlen sich praktisch alle Klassen die ordentlich austeilen können, da er keine spezielle Schwachstelle hat. Nehmt auf jeden Fall auch einen Weißmagier mit.

Quick’n’Dirrty: Verwendet Todesklaue mit einem Blaumagier.


Nachdem seine LP gen Null gewandert sind, erkennt er Ifrit in euren Reihen und schließt sich (eigentlich mehr Ifrit als euch) an. Um seinen verheerenden Donner beschwören zu können müsst ihr ihn im Itemmenü noch doppelklicken. Warum das unbedingt sein muss, weiß Ramuh wahrscheinlich selber auch nicht. Übrigens gibt es hier Gegner namens Schwarze Flamme, von denen ihr die Blaumagie Dunkelfunken lernen könnt.


Euer nächstes Ziel ist Crescent. Das ist die halbmondförmige Insel gaaaaaaaaaanz im Südosten der Karte. Da wir uns ja momentan in Istory gaaaaaaaaanz im Nordwesten befinden, segelt ihr einfach genau in diese Richtung weiter anstatt quer über die ganze Karte. Die Erde ist auch in Final Fantasy keine Scheibe, auch wenn sie so aussieht. Sobald ihr auch nur einen Fuß in die Stadt gesetzt habt ereignet sich aber einfach so ein Erdbeben und verschluckt euer nigelnagelneues Schiff (!). Tja, was soll man dazu sagen? Das Glück ist anscheinend sehr launisch mit euch. Offenbar ereignen sich hier in der Gegend recht viele Erdbeben und Wasserstrudel die alle möglichen nigelnagelneuen Schiffe verschlucken.

WIE sollen die Splitter DA rein gekommen sein?????

Zu allem Übel gibt’s hier im Dorf auch absolut nix zu tun. Ihr könnt lediglich ins Haus des Minnesängers gehen und euch einen Song abholen sowie auf seinem Piano spielen. Sind wir jetzt also zu einem Leben als Landwirt verdammt, auf Feldern, die sich praktisch selbst bestellen? Was für eine schreckliche Langeweile würde über dieses Spiel kommen?

Nix da, begebt euch auf die Suche nach dem angeblich ausgestorbenen Schwarzen Chocobo im Wäldchen südlich des Dorfes. Fangt ihn ein und unternehmt die ersten Flugversuche, die aber scheitern, weil sich der Vogel an zwei Kristallsplittern verschluckt hat. Sinn und Unsinn sind manchmal schwer trennbar *rolleyes*. Besonders bei Square.

Barden
Barden.PNG

Von Barden solltet ihr erst einmal die Finger lassen. Später wird es ein Dungeon geben, wo der Barde aufblühen wird, aber jetzt noch nicht.

Jäger
Jäger.PNG

Jäger sind cool, weil ihr sie in die hintere Reihe stellen könnt, außerdem können sie ganz guten Schaden austeilen.


Der schwarze Chocobo ist das zweite flugfähige Tier des Spiels nach Hiryu. Der Chococbo kann über Berge fliegen ohne Schneekuppen, aber nur in Wäldern landen. Fliegt nach Schloss Walse und holt euch endlich Shiva! Den Weg dahin kennt ihr ja.

012 Boss: Shiva
Shiva ff5.gif Schwierigkeit: Einfach
HP: 1000
Schwäche: Feuer
Klauen: Phönixfeder, Hi-Potion
Hinterlässt: Frostrute

Strategie:

Setzt vier Schwarzmagier ein, stellt sie in die hintere Reihe und zaubert vier Mal Feura. Die geringe Schwierigkeit des Kampfes ist die Entschädigung für das späte Einholen der Eisgöttin.


...

Als nächstes fliegen wir zurück zum Windschrein. Nordwestlich davon befindet sich nämlich Lix, die Heimat von Bartz und seiner Familie. Stella und Dorgann liegen gemeinsam hier begraben. Jeder kennt ihn und alle Nase lang löst ihr kleine Flashbacks aus, zum Beispiel wenn ihr in der Herberge übernachtet. Oder wenn ihr mit dem blonden Gelehrten sprecht. Oder bei dem pinken Gegenstand auf dem Tisch in Bartz‘ Haus. Redet mit dem Minnesänger in Bartz‘ Haus und lernt einen Song. Mehr gibt es hier nicht zu reißen. Ganz im Süden des westlichen Kontinents gibt es noch eine unbekannte Stadt für euch. Östlich von ihr gibt es auch einen kleinen, schnuckeligen Wald, in dem ihr euren Chocobo parken könnt.

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