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Bartholomew Estheim

Bartholomew Estheim (jap. バルトロメイ・エストハイム, Barutoromei Esutohaimu) ist ein Nebencharakter in Final Fantasy XIII und der Vater von Hope. Er ist ein Mitarbeiter des Sanktums.

CharakterBearbeiten

Auf den ersten Blick sieht er aus, wie ein unfreundlicher Vater, der sich nur um seine Arbeit kümmert. In Wahrheit hat er einen sehr weichen Kern und ist sehr besorgt über seinen Sohn und seine Frau. Zudem ist er hilfsbereit, da er den L'Cie, den Feinden Cocoons, hilft.

HandlungBearbeiten

VorgeschichteBearbeiten

Er kann aus beruflichen Gründen zu Beginn des Spiels nicht mit seinem Sohn und seiner Frau nach Bodhum in den Urlaub fahren. Aus diesem Grund hat Hope ein recht schlechtes Bild von ihm, weil er offenbar lieber arbeitet statt Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Allerdings ist diese Meinung falsch, denn Bartholomew sorgt sich sehr um die beiden, weil er weiß, dass sie Opfer der Purgation wurden.

Final Fantasy XIIIBearbeiten

Hope wird wie die andern Protagonisten zu einem L'Cie gemacht und ist seitdem auf der Flucht vor dem PSIKOM, das ihn deswegen jagt. Lightning empfiehlt ihm, trotz seiner Differenzen zu seinem Vater nach Palumpolum zu gehen, also reisen sie dorthin, auch wenn Hope weiterhin skeptisch bleibt. Schlussendlich stoßen sie dabei auf Snow und Fang, mit denen sie nach vielen Strapazen das Haus der Estheims erreichen. Hopes Vater ist völlig aufgebracht und kaum zum Sprechen in der Lage, und Hope berichtet statt einer Begrüßung augenblicklich vom Tod seiner Mutter, so als wolle er sich entschuldigen.

Bartholomew weint auf der Couch. Hope weiß nicht, was er sagen soll und geht in sein Zimmer mit der Bemerkung, nur kurz auszuruhen und dann wieder zu gehen, damit nicht rauskommt, Bartholomew würde L'Cie beherbergen. Dieser wird daraufhin aber wütend, weil Hope schließlich sein Sohn ist. Hope setzt sich zu ihm, woraufhin sich in Bartholomews Stimme die Spannung wieder löst. Er möchte nun mit den anderen L'Cie reden. Snow fällt vor ihm auf die Knie und fleht um Vergebung für den Tod seiner Frau Nora. Hope wirft aber ein, dass er selbst ohne Snow allerdings ebenfalls nicht mehr hier wäre. Bartholomew vergibt Snow und ist bereit, den L'Cie zu helfen. Allerdings ist er nicht mit Snow der gleichen Meinung, dass das Sanktum gestürzt werden müsse, sondern dass dadurch eine gegen die L'Cie gerichtete Massenrevolte ausbrechen würde.

Plötzlich kappt das Licht und PSIKOM-Soldaten stürmen das Haus, verwenden Rauchbomben und brechen durch die Fenster ein. Snow bringt Bartholomew fort, Lightning, Fang und Hope bekämpfen die Soldaten. Als das Haus gesäubert ist, finden sich Snow und Bartholomew wieder bei den anderen ein. Es wird nun umstellt und von einem Kampfhubschrauber ins Visier genommen. Die Situation scheint ausweglos, da das PSIKOM jederzeit das ganze Haus einfach in die Luft sprengen könnte.

Lightning beschließt einen Rückzug. Hope soll seinen Vater fesseln, damit es so scheint, als haben sie ihn zur Hilfe gezwungen, damit kein schlechtes Licht auf ihn fällt. Er wehrt sich zunächst, aber Hope selbst überstimmt ihn, weil Lightning recht habe und es hier für L'Cie nun mal keinen Platz gebe. Er wird mit den anderen gehen, auch wenn er nicht weglaufen will. Bartholomew aber meint harsch, dass dies kein Weglaufen sei, sondern das Befolgen einer Entscheidung. Hope nimmt ihn in den Arm und bedankt sich, dann bekämpft er mit Lightning und Fang den Hubschrauber und wird anschließend vom Kommandanten des Jagdgeschwaders Rygdea auf die Lindblum gebracht.

Trivia Bearbeiten

  • Sein Name wird kein einziges Mal laut ausgesprochen.
  • Im Abspann des Spiels fragt sich Hope, wo sein Vater ist. Im Buch Final Fantasy XIII -Episode I, das die unmittelbaren Geschehnisse nach der Spielhandlung thematisiert, wird erklärt, dass Bartholomew die Zerstörung Cocoons überlebt.
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